Das Memorandum of Understanding umfasst sowohl Grundlagenforschung im Bereich der Provenienzforschung als auch der Museumsgeschichte und -theorie sowie der Archivforschung im Museumskontext. Das erste Kooperationsprojekt widmet sich der Geschichte des Kunsthauses Zürich und seiner Sammler:innen, in dessen Rahmen zwei Dissertationen entstehen. Geplant sind zudem gemeinsame Workshops, Konferenzen und Vortragsreihen. Zukünftig sollen weitere Forschungsanträge entwickelt und eingereicht werden.
Auch in der Lehre wird die Zusammenarbeit intensiviert. Gemeinsame Seminare und Übungen am Kunsthistorischen Institut unter Mitwirkung von Mitarbeitenden des Kunsthauses Zürich werden verstetigt und ausgebaut. Zugleich soll den Studierenden des Kunsthistorischen Instituts durch Praktikumsplätze am Kunsthaus Zürich die Möglichkeit gegeben werden, bereits während des Studiums erste praxisnahe Erfahrungen im Museum zu sammeln. Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Universität und Museum zu stärken.
Koordination der Partnerschaft: Mattes Lammert, Lecturer Research Kunsthistorisches Institut, und Joachim Sieber, Leiter Provenienzforschung Kunsthaus Zürich, in Abstimmung mit Maja Wismer, Leiterin Sammlung und Forschung Kunsthaus Zürich.